Kinderschutzbund: Politik tut zu wenig gegen sexuellen Missbrauch

Ein Jahr nach dem Abschlussbericht des Runden Tisches der Bundesregierung zum Thema Kindesmissbrauch ist nach Ansicht des Kinderschutzbundes viel zu wenig erreicht worden.

Die Verjährungsfristen für Kindesmissbrauch wurden bisher nicht geändert. (Symbolfoto) Darmstadt. Ein Gesetzentwurf zur Änderung von Verjährungsfristen sei nicht weiter verfolgt worden, kritisierte Kinderschutzbund-Präsident Heinz Hilgers am Mittwoch in Darmstadt. „Die Politik handelt nach dem Motto: aus den Augen, aus dem Sinn.“ Bei einer Tagung der Hochschule Darmstadt befassten sich rund 100 Teilnehmer damit,was aus dem Bericht geworden ist. Dessen Kern waren schnelle Hilfen für Opfer, Therapien und Entschädigungen. Organisator und Psychologie-Professor Volker Beck erklärte, es gebe „eine tiefe Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit“.
(dpa)

Quelle: http://www.fnp.de/fnp/region/hessen/kinderschutzbund-politik-tut-zu-wenig-gegen-sexuellen-missbrauch_rmn01.c.10301571.de.html

2 Gedanken zu „Kinderschutzbund: Politik tut zu wenig gegen sexuellen Missbrauch“

  1. Die Politik samt ihren bühnenreifen Runden Tisch wird sich an den Nichtergebnissen messen lassen müssen. Und ich hoffe, dass dann alle Organisationen, die „angeblich“ auf der Seite der Opfer, der misshandelten und missbrauchten Kinder stellen, eine Welle der Entrüstung und des Protestes lostreten. Laut und unüberhörbar, so dass die Politik wenigstens einmal im Laufe der „Missbrauchsdebatten“ gehörig unter Druck steht und in die Enge getrieben wird.

    Religionsanführer machen einmal Pups, und schon springen unsere Poltiker und knicken ein, beugen GRUNDesetze zum Schaden der Kinder, nur um den Zorn der Religionsanführer nicht auf sich zu lenken. Schäbige Regierende hat unser Land, ohne Rückgrad und Stehvermögen!

    (kennt ihr den schon??? Warum können Politiker keinen Bandscheibenvorfall erleiden??? Weil ihnen das Rückgrad fehlt!!!)

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