Automatische Gedanken

Belastende, negative und angstverschlimmernde Gedanken werden als „automatische Gedanken“ bezeichnet. Sie hindern uns daran, neue, positive Erfahrungen zu machen. Es kann hilfreich sein, diese negativen Gedanken aufzuschreiben und in positive umzuwandeln und ebenfalls niederzuschreiben. Hier ein paar Beispiele:

 

Zukunft vorhersagen

  • Falsch: Es wird etwas Schlimmes passieren.
  • Richtig: Niemand kann in die Zukunft schauen, auch ich nicht.

Gedanken lesen

  • Falsch: Ich weiß, dass die anderen über mich lachen.
  • Richtig: Ohne Beweise kann ich nicht wissen, was andere über mich denken.

Gut-oder-schlecht-Denken

  • Falsch: Ich muss perfekt/gut sein.
  • Richtig: Es gibt nicht nur gut oder schlecht, es gibt auch Zwischenstufen.

Übertreiben

  • Falsch: Nie habe ich Glück, immer passieren mir Unglücke.
  • Richtig: Ersetze nie durch selten, immer durch oft.

Nicht-Können

  • Falsch: Ich kann nicht telefonieren.
  • Richtig: Ich kann nicht wissen, ob ich es kann, wenn ich es nicht ausprobiert habe.

Katastrophen vermuten

  • Falsch: Wenn ich vor anderen reden muss, wird meine Stimme versagen.
  • Richtig: Ich kann positive Erfahrungen machen, wenn ich es trotz meiner Angst versuche.

Fähigkeiten herunterspielen

  • Falsch: Diesmal hatte ich nur Glück, beim nächsten Mal werde ich wieder versagen.
  • Richtig: Ich bin stolz und lobe mich, wenn ich etwas geschafft habe.
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