Grünen-Spitzenkandidat: Forscher bringt Trittin mit Pädophilie-Programm in Verbindung

Der Politologe Franz Walter erforscht im Auftrag der Grünen deren Verstrickungen mit pädophilen Aktivisten – nun erhebt er in der „taz“ Vorwürfe gegen den Spitzenkandidaten Trittin: Dieser habe 1981 entsprechende Forderungen in einem Kommunalprogramm presserechtlich verantwortet. Trittin bedauert den Vorgang. Weiterlesen…

Ein Gedanke zu „Grünen-Spitzenkandidat: Forscher bringt Trittin mit Pädophilie-Programm in Verbindung“

  1. Zitat: „Trittin bedauert den Vorgang.“ Ach nee…?? Geht’s eigentlich noch ekliger?? Vor wenigen Tagen salbaderte sich Frau Roth in ihrer Antwort auf die Frage, ob die GRÜNEN weiterhin die Stelle eines Unabhängigen Missbrauchsbeauftragten befürworten, einen Wolf und was die GRÜNEN alles… – und der Spitzenkandidat der GRÜNEN ist nicht nur verstrickt in den aktuellen GRÜNEN-Pädophilen-Skandal, sondern schweigt sich dazu auch seit Wochen aus!!! Er hat wohl auf die Cohn-Bendit, Beck, Ströbele und-so-weiter-Karte gesetzt und gehofft, so davon zu kommen….

    Zitat: „“Wir haben es nicht mal hinterfragt, als wir unser Programm zur Kommunalwahl 1981 erstellt haben“, räumte der Grünen-Politiker ein. „Dies ist auch meine Verantwortung. Und dies sind auch meine Fehler, die ich bedauere.“ Es habe zu lange gedauert, bis diese Haltung korrigiert worden sei. „Es kann keine Straffreiheit für Missbrauch geben“, so Trittin.“ (Zitatende)

    „Es habe zu lange gedauert, bis diese Haltung korrigiert worden sei“ – das ist Passiv-Sprache erster Klasse! Hier übernimmt er eben NICHT – wie er behauptet – Verantwortung, sondern gibt vor, irgendeine anonyme Masse habe zu lange nicht reagiert. BEI DEN GRÜNEN (und den anderen Parteien) hat es zu lange gedauert! Bei den Medien (taz, ZEIT und zahlreiche andere) hat es zu lange gedauert! Bei Herrn Trittin selbst hat es zu lange gedauert – erst nachdem der Forscher dies aufgedeckt hat, wird es eingeräumt!

    Und die Haltung wurde auch erst unter dem Druck der Betroffenen korrigiert – jedenfalls nach außen. Wie es drinnen aussieht, weiß ja niemand. Derzeit ist es politisch nicht korrekt, das damalige Gedankengut zu vertreten, also wird offiziell „die Haltung“ geändert. Fähnchen in den Wind hängen, wir das auch genannt. Wenn wirklich die persönliche (und parteiliche) Haltung geändert worden wäre, dann hätten sich die GRÜNEN, dann hätte sich Herr Trittin in den letzten drei Jahren (seitdem das Thema nun endlich öffentlich diskutiert wird) anders verhalten müssen. Dann hätte ein Herr Kretschmann (GRÜNER Ministerpräsident in Ba-Wü) nicht noch im Sommer 2013 eine Herrn Cohn-Bendit auszeichnen können – unter völliger Ignoranz der eindeutigen Aussagen (Buch, Fernsehen), die dieser getätigt hat.

    Das Einzige, was man den GRÜNEN diesbezüglich anrechnen kann, ist der Einsatz des (hoffentlich) unabhängigen Forschers zur Aufklärung dieser pädophilen-freundlichen Zeiten (nicht nur bei den GRÜNEN!). Aber selbst das geschah nur auf den Druck der Öffentlichkeit hin. Von alleine würden die GRÜNEN, die FDP, die Humanistische Union, der Kinderschutzbund, das BKA, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und wer alles noch damals so „fortschrittlich“ unterwegs war, bis heute dafür sorgen, dass der alte, stinkende Teppich über diesen Teil der bundesdeutschen Geschichte liegen bleibt.

    Wir brauchen unbedingt eine Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung der sexualisierten Gewalt gegen Kinder und Jugendlich in Deutschland und ihren gesellschaftlichen, ideologischen, politischen, juristischen usw. Hintergründen. Erst dann wird es wirklich möglich werden, WIRKSAM gegen heutige sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche vorzugehen. Nur wer die Zusammenhänge kennt und versteht, kann die richtigen Schritte unternehmen!

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